Astrid-Lindgren-Schule, Dohr

Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung (SFGM)

Unser Verpflegungskonzept 

Wir wurden von der „Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Rheinland-Pfalz" für unser Ernährungsprogramm mit dem 3. Stern zertifiziert. 


Mit allen, aber freiwillig

In unserer  Einrichtung werden die Mahlzeiten grundsätzlich gemeinsam eingenommen. Da die Schule für unsere Schüler nicht nur Lern-, sondern auch Lebensbereich ist, legen wir großen Wert auf eine angenehme Atmosphäre während der Essenszeiten. Die Schüler der Unter- bis Oberstufe frühstücken und essen gemeinsam mit den Lehrpersonen in den Klassen. Auch wenn das Mittagessen im Gegensatz zum ganztägigen Unterricht nicht verpflichtend ist, so ist es doch unser Ziel, dass alle Schüler an diesem gemeinsamen Essen teilnehmen, da der Bereich der Verpflegung mit seiner Kommunikations- und Versorgungsfunktion ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Schulform ist. Unsere Schüler mit ganzheitlichem und teilweise auch motorischem Förderbedarf benötigen besondere und individuelle Betreuung beim Essen, weshalb die Essenszeiten zu den Unterrichtseinheiten und nicht, wie an Regelschulen, zu den Pausen zählen.

 

Was wir erreichen wollen

  • Bewusstsein für eine schmackhafte, gesunde, abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung sowohl für Hauptspeise als auch für Desserts entwickeln
  • Persönliche Präferenzen entdecken
  • Ordentlich den Tisch decken: Wo gehört das Besteck hin
  • Eine Esskultur entwickeln (Verhalten am Tisch)
  • Kennenlernen einer Tischkultur (Tischdekoration)
  • Hygieneregeln kennenlernen (beim Tisch decken, während dem Essen)
  • Zwischenmenschliche Beziehungen durch Tischgespräche
  • Kennenlernen von Saisonprodukten und saisonalen Variationen
  • In Ritualen Gemeinschaft erfahren
  • Förderung der Inklusion durch die Heterogenität der Lerngruppe
  • Förderung der Kommunikation
  • Förderung des Sozialverhaltens
  • verschiedene Gerichte kennen lernen und probieren
  • Bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln (wenig wegwerfen)
  • Wertigkeit von Lebensmitteln bewusst machen
  • Gemüse- oder Obstanteil bei allen Gerichten
  • Vegetarische Varianten
  • Im Kochunterricht ernährungsphysiologische Inhalte kennenlernen

          

Leistungen unseres Caterers

Fast alle Schüler nehmen das angebotene Mittagessen an. Zwei Schüler, die aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht essen können und sondiert werden sowie zwei Schüler, die aus individuellen Gründen nicht mitessen, wurden abgemeldet. Die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer, die Mittagessen mitbestellen, wechselt täglich. In Zusammenarbeit mit dem Schulträger hat sich die Schulleitung für einen Verpflegungsanbieter entschieden – die Caritas Werkstatt in Cochem-Brauheck liefert uns Warmverpflegung, montags bis freitags, in der Regel gegen 11:15 Uhr. Daher, und durch den kurzen Anfahrtsweg von ca. drei Kilometern, kommt eine nur kurze Warmhaltezeit zustande. Der Küche ist jederzeit bereit, die Besonderheiten unserer Schüler zu berücksichtigen. So werden nach Bedarf pürierte Kost, vegetarische Gerichte, gluten- oder laktosefreie Speisen, oder der Religionszugehörigkeit entsprechend, schweinefleischfreie Mahlzeiten geliefert. Individuelle Allergien werden immer berücksichtigt. Gute Zusammenarbeit mit dem Caterer machen spontane Wünsche zu Änderungen des Speiseplans bzw. zur Essensanzahl möglich. Es wird täglich eine Mahlzeit für alle Schüler angeboten. Dies resultiert daraus, dass viele Schüler nicht über die Fähigkeit verfügen ihr Essen im Voraus auszuwählen bzw. die Tragweite ihrer Entscheidung nicht überblicken können. Bei Gesprächen mit dem runden Tisch wurde erörtert, dass eine Mahlzeit für alle Schüler die beste Lösung für unsere Schule ist – natürlich mit Ausnahmen aufgrund von Allergien, Vegetariern usw. Es erscheint sinnvoll, dass alle das Gleiche bekommen, um Neid oder Missgunst zu verhindern.

 

Was kommt wie auf den Tisch?

Der Speiseplan wird etwa vier Wochen im Voraus erstellt. Die Schule erhält vom Caterer einen vorläufigen Speiseplan mit Vorschlägen. Täglich werden hier drei Gerichte angeboten. Aus diesem Plan wird dann ein Gericht ausgewählt. Eine, von den Schülern als sehr positiv erlebte Änderung hat sich durch den Qualifizierungsprozess ergeben. Seit sich die Schule im zweiten Schritt des Prozesses befindet, werden zwei Schüler bei der Auswahl mit einbezogen. Hierfür setzen sich die Verpflegungsbeauftragte und die beiden Schüler zusammen, sehen sich die Vorschläge an und entscheiden dann, nach den Richtlinien der DGE, welche Gerichte auf den Speiseplan kommen. Die Einbeziehung der Schüler wirkt sich sehr positiv auf das Essverhalten aus. So kommt es vor, dass Schüler aus den Werkstufenklassen Gerichte probieren, weil ihre Mitschüler sie ausgesucht haben. Die Speisepläne für die laufende Woche werden in jeder Klasse ausgehangen. Außerdem gibt es in manchen Klassen „sprechende“ Speisepläne. Hier können die Kinder mit dem Anybook-Reader auf den jeweiligen Wochentag tippen und bekommen die Speisefolge dann vorgelesen. Der Speiseplan wird außerdem wöchentlich hier auf dieser Seite, im Bereich „Aus der Küche / Speiseplan“, veröffentlicht werden.

 

Das Mittagessen in den Klassen …

Die Klassen der Unter-, Mittel- und Oberstufe holen ihr Essen gegen 12:00 Uhr mit dem klasseneigenen Essenswagen an der Essensausgabe ab. In den Klassen gibt es in der Regel einen Gruppentisch, der vom „Tischdienst“ für alle gedeckt wird. Der „Wagendienst“ geht das Mittagessen abholen. Nun wird das Essen verteilt und gemeinsam verspeist. Nach dem Essen räumt jeder Schüler seinen Teller, Glas usw. auf den Essenswagen.  Der Wagen wird zum Spülen zur Ausgabestelle gefahren. Der Tisch wird durch den „Abwischdienst“ gesäubert. Die Essensatmosphäre wird als positiv erlebt. Lautstärke ist hier kein Thema, da sich max. 8 Schüler und die Lehrpersonen in dem Raum aufhalten. Auch hier steht immer genügend Tee und/oder Mineralwasser zur Verfügung. Die Essenszeiten werden, in der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr, individuell durch die Klassen festgelegt.

 

... in der Unterstufe

Die Mittagsverpflegung stellt einen wichtigen Teil unseres Schulalltages dar, der im Lehrplan verankert ist und zudem zur ganzheitlichen Förderung unserer Schüler beiträgt. An unserer Schule werden die Ernährungsbildungsmaßnahmen auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler abgestimmt und haben im Unterrichtsgeschehen ihren festen Platz. Die Förderung alltäglicher hauswirtschaftlicher Fähigkeiten werden durch das Übernehmen diverser Dienste (beispielsweise Tisch decken/ Wagendienst…) gewährleistet. Zudem werden individuelle Kompetenzen wie Selbstständigkeit oder Übernahme von Verantwortung trainiert. Auch soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme auf andere, miteinander teilen und das Einhalten gemeinsamer Rituale und Abläufe werden in der Essensituation vermittelt.

Als ernährungsbildende Maßnahmen werden in der Unterstufe verschiedene ernährungsbezogene Themen, dem Jahresverlauf entsprechend, behandelt. In diesem Rahmen lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene regionale Produkte kennen und erhalten vielseitige praktische Angebote zum Ernten und Verarbeiten von Obst und Gemüse. Aufgrund der Teilnahme am Schulobst-Programm steht den Schülerinnen und Schülern täglich frisches Obst und Gemüse zur Verfügung. Dabei werden den Schülerinnen und Schülern in allen Bereichen entsprechende Hygienemaßnahmen vermittelt.

 

... in der Mittelstufe

Da unsere Schule verpflichtend Ganztagsschule ist, stellt die Mittagsverpflegung ein wichtiger Bestandteil im Schulalltag dar. In der Mittelstufe wird das Mittagessen gemeinsam an einem Gruppentisch im Klassenraum eingenommen. Zu Beginn des Schultages wird der Speiseplan mit Hilfe eines „Any-Book-Readers“ in der Klasse vorgelesen. Die Lehrpersonen der Mittelstufe begleiten die Vorbereitungen zum Mittagessen und unterstützen die Schüler bei den alltäglich wiederkehrenden Aufgaben wie z.B. Tisch decken mit richtigem Anordnen des Bestecks, Essen in der Küche abholen, einhalten der Hygienevorschriften (Hände waschen, wie fasse ich Gläser, Besteck usw. an). Den individuellen Fähigkeiten entsprechend nehmen die Schüler sich ihr Essen selbst oder werden dabei durch eine Lehrperson unterstützt. Wenn jeder sein Essen auf dem Teller hat, wird ein gemeinsames Ritual (z.B. Tischgebet) durchgeführt, bevor die Klasse gemeinsam mit dem Essen beginnt. Während des Essens werden die Schüler darauf hingewiesen, dass sie die bekannten Tischregeln ihren Möglichkeiten entsprechend einhalten. Zusätzlich wird großen Wert darauf gelegt, dass die Tischgemeinschaft erst aufgelöst wird, wenn alle mit dem Essen fertig sind. Im Anschluss an das Essen räumt jeder seinen Platz auf und stellt das schmutzige Geschirr auf einen Wagen. Der Tischdienst wäscht die Tische ab und macht sie trocken.

 

... in der Oberstufe

In der Oberstufe gehört das gemeinsame Essen im Klassenverband zu einem feststehenden Bestandteil des Unterrichtsalltags und zur Lernkultur der Klasse. Wie auch in den vorangehenden Stufen, ist die Verbesserung des Ernährungsverhaltens maßgeblich. Die Schüler erfahren eine zunehmende Selbständigkeit, indem sie lernen den eigenen Hunger einzuschätzen und sich dementsprechend angemessene Portionen zu nehmen.

Die Förderung der Esskultur in der Gemeinschaft ist ein wesentlicher Lerninhalt, dazu gehören der Umgang mit Teller und Besteck, die Haltung am Tisch, das eigene Tempo beim Essen sowie die allgemeinen Tischmanieren.

Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts in der Oberstufe ist die Förderung des Sozialverhaltens bei Tisch. Die Schüler werden dazu angeleitet gegenseitig Rücksicht zu nehmen, indem sie z.B. anderen Schülern den Tisch decken, wenn dieser nicht dazu in der Lage ist, eigenständig den Beginn des Essens zu initiieren, das Essen weiterreichen, und auf die gerechte Aufteilung der Portionen achten. Ziel sollte es sein, dass die Schüler so selbständig wie möglich handeln und die Unterstützung der Lehrkraft zunehmend verringert werden kann.

Im Hinblick auf ein  möglichst eigenständiges Leben und die Teilhabe an der Gesellschaft ist auch die Förderung der Kommunikation bei Tisch wegweisend. Dazu gehören das Treffen von Absprachen, die Einhaltung einer angemessenen Lautstärke und der Gesprächsregeln.

 

… und das Mittagessen im Speiseraum

In der Werkstufe unserer Schule sind die Schüler zwischen 16 und 19 Jahre alt. Im gesamten Unterricht wird die Vorbereitung auf die nachschulische Lebens- und Arbeitswelt fokussiert. Dementsprechend nehmen die Schüler das Mittagessen außer an den klasseninternen Kochtagen in einem Speisesaal ein. Hierbei lernen sie den Ablauf einer Mensa oder Kantine kennen, so wie sie es auch in den jeweiligen Praktika in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung erleben. Die Werkstufenschüler gehen ab 12:15 Uhr in den Speise-/Mehrzweckraum und stellen sich an der Essensausgabe an. Dort nehmen sie sich jeder selbst ein Tablett und Besteck. Die Werkstufenschüler sitzen an drei Gruppentischen, in ihrer Klassengemeinschaft, zusammen. Auf den Tischen stehen Getränke, meist Tee und Mineralwasser. Die Schüler können sich hier selbst bedienen. Von den anwesenden Lehrkräften wird darauf geachtet, dass immer genügend Getränke bereit stehen. Durch die großen Fenster ist der Raum lichtdurchflutet. Die spezielle Deckenbeschichtung, die den Schall dämmt, sorgt für angenehme Lautstärke. Die Schüler können sich unterhalten und erleben die Lautstärke nicht als störend. Nach dem Essen räumt jeder Schüler sein Tablett auf einen Wagen. Hier werden Besteck und Geschirr getrennt. Nach einem Rotationssystem werden die Tische und Tabletts von den Schülern abgewischt. Die Essenszeit beträgt hier etwa 30 Minuten. In unserem Speisesaal essen die Schüler an Gruppentischen im Klassenverband, wobei die Schüler stets begleitet und beaufsichtigt werden. Die Kollegen der Werkstufe haben sich abgesprochen, dass vornehmlich die Ess- und Tischkultur unseres Kulturkreises den Schülern vermittelt werden soll. Entsprechend erhalten unsere Schüler Feedback, Hilfen und Unterstützung.

Die Werkstufenklassen haben fest im Stundenplan verankert, dass wöchentlich einmal gekocht wird. Die Schüler besprechen gemeinsam, was sie kochen möchten, erstellen mit Hilfe einen Einkaufszettel, gehen im nahegelegenen Supermarkt wenn möglich selbstständig einkaufen und bereiten mit individueller Hilfestellung das Gericht zu. Je nach Leistungsstand der Schüler wird eine zusätzliche vegetarische Variante zubereitet.

Innerhalb der Werkstufe werden während der Praktikumszeiten Möglichkeiten des Trainingswohnens angeboten. Hierbei lernen die Schüler selbstständige Organisation ihres Lebensalltages. Sie lernen mit einem bestimmten Budget pro Tag ihr Frühstück sowie das Abendessen zu planen, mit den teilnehmenden Mitschülern abzusprechen sowie bewusst mit den Lebensmitteln umzugehen und beispielsweise vorhandene Lebensmittel intelligent zu nutzen.

Innerhalb der Werkstufe wird darüber hinaus im regelmäßigen Turnus eine Projektwoche zum Thema „Gesundheit und Ernährung“ in Zusammenarbeit mit der örtlich ansässigen Gesundheitskasse AOK, mit dem Gesundheitsamt sowie mit der Küchenleitung der Caritas-Werkstatt durchgeführt. Thematisch werden Hygienemaßnahmen für den Alltag sowie für den Umgang mit den verschiedenen Lebensmitteln durchgenommen. Es werden gemeinsam Gerichte mit gesunden und frischen Lebensmitteln hergestellt sowie Erklärungen zu den Inhalten der Lebensmittel gegeben. Außerdem soll das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Sport und Ernährung durch den Besuch von ortsansässigen Fitnessstudios und die Zusammenarbeit von Fitnessberatern innerhalb der Projektwoche den Schülern näher gebracht werden.

Durch die verschiedenen Praktika haben die Schüler auch die Möglichkeit in einer Küche ein Praktikum zu absolvieren. Im Rahmen dessen werden die Schüler im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung innerhalb einer Hygienebelehrung im Umgang mit Lebensmitteln geschult und wie man sich bei Erkrankungen verhält. Diese Belehrung wird in Zusammenarbeit mit der Küchenleitung wiederholt.

 

Bestellung und Bezahlung

Die Mahlzeiten werden grundsätzlich für alle Schüler bestellt. In allen Klassen wird morgens Tee für die Schüler gekocht und Mineralwasser angeboten, sodass immer genügend zu trinken vorhanden ist. Jeden Morgen wird von den Klassen ein Essenszettel ausgefüllt, auf dem nicht anwesende Schüler angegeben sind. Für diese Schüler wird das Essen, zentral aus dem Sekretariat, abbestellt. Jeder Schüler hat ein Konto, welches durch die Caritas-Werkstatt verwaltet wird. Hierauf wird von den Eltern Geld überwiesen. Sollte ein Konto keinen Betrag aufweisen, bekommen die Eltern von der Caritas eine Nachricht. Auch wenn das Konto nicht ausgeglichen ist, bekommt das Kind noch eine Woche das Mittagessen geliefert. Sollte dann das Konto noch nicht ausgeglichen werden, wird für den Schüler kein Essen geliefert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich dieses System eingespielt und bewährt. Bei dem vorherigen Abrechnungssystem ist es leider häufig vorgekommen, dass Eltern die Rechnungen nicht beglichen haben.

 

Rückmeldungen der Schüler

Die Schüler haben die Möglichkeit, Wünsche, Lob und Kritik zum Mittagessen, mit der Hilfe eines Lehrers aufzuschreiben und den Zettel in den dafür vorgesehenen „Briefkasten“ im Speiseraum einzuwerfen. Dieses Angebot wird recht gut angenommen. Bisher gab es häufiger Lob als Kritik für die einzelnen Speisen. Verwaltet wird der Kasten von Frau Jansen als Verpflegungsbeauftrage unserer Schule. Der am häufigsten geäußerte Kritikpunkt bisher betrifft die Menge des Beilagensalats. Hier wünschten sich die Schüler häufig mehr Salat. Durch Rücksprache mit dem Caterer ist dies nun geändert und es wird mehr Salat geliefert. In Zusammenarbeit mit dem Caterer soll den Schülern in Zukunft die Möglichkeit gegeben werden eigene Ideen/Gerichte einzubringen. Dies können Mahlzeiten sein, die von einzelnen Schülern vorgeschlagen werden bzw. im hauswirtschaftlichen Unterricht ausprobiert wurden und von den Schülern gerne gegessen werden. Der Caterer ist bereit, diese Gerichte auf Machbarkeit zu überprüfen und in den Speiseplan aufzunehmen. Dabei werden natürlich die Richtlinien der DGE berücksichtigt.

 

Verpflegungsstandard

Der DGE-Standard wird umgesetzt. Besondere Situationen wie Allergien, religiöse Gegebenheiten usw. werden berücksichtigt. Der Caterer achtet auf regionale und saisonale Lebensmittel. Zuckerfreie Getränke werden von den Klassen bereitgestellt und sind immer ausreichend verfügbar.


Ernährungsbildung

Gesunde Ernährung ist immer wieder Unterrichtsthema an unserer Schule. Es wird je nach Klassenstufe entsprechend behandelt. In allen Stufen ist die Ernährungsbildung ein fester Bestandteil des Unterrichts. Hierzu gehören auch Projekte bezüglich des Speiseplanes. Jeweils einmal im Halbjahr veranstalten wir einen „Veggie Day“. In jeder Klasse kaufen Schüler mit ihren Lehrern ein und bereiten zwei bis drei leckere vegetarische Gerichte zu. Durch Mitarbeit aller Klassen entsteht im Speiseraum ein sehr großes und abwechslungsreiches Buffet. Alle Schüler finden sich in der Halle, an schön dekorierten und gedeckten Tischen ein. Jede Klasse stellt der Schulgemeinschaft vor, welche Gerichte sie zubereitet hat. Danach gehen die Schüler, klassenweise nacheinander zum Buffet und suchen sich Speisen aus dem reichhaltigen Angebot aus. Der „Veggie Day“ ist bei Schülern und Lehrern sehr beliebt. Es wurden bisher nur positive Rückmeldungen gegeben und alle machen immer wieder neue Geschmackserfahrungen.