Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung (SFGM)

Förderbereich "Werkstatt-Arbeitsgruppe"

Die Schüler der Werkstatt-Arbeitsgruppe zählen, sortieren und verpacken Kleineisenwaren, mit denen später ein in Einzelteilen an den Kunden geliefertes Möbelstück montiert wird. Da wir nicht direkt durch den Möbelhersteller beauftragt sind, verdient die Werkstatt-Arbeitsgruppe im Gegensatz zu den anderen vier Arbeitsbereichen der Schülerfirma kein Geld.

Der Auftrag gehört der Caritas-Werkstatt "St. Vinzenz" in Cochem-Brauheck, die uns die Teilnahme und aktive Mitarbeit ermöglicht. Wir verwenden zum Großteil die gleichen Arbeitsmaterialien wie die Werkstatt selbst. Unsere Schüler finden so in der Schule, im Werkstatt-Praktikum und an ihrem späteren Arbeitsplatz den gleichen strukturierten Arbeitsablauf vor.

Hauptsächlich wird die Feinmotorik, die Zuordnung von Farben und Formen, aber auch die Ausdauer gefördert. Jedem einzelnen Material ist eine bunte geometrische Form zugeordnet, die auf den Materialkiste und auf der Zählvorlage in der benötigten Stückzahl abgebildet ist. Vier bis fünf unterschiedliche Zählvorlagen ergeben das vollständige Sortiment an Teilen für ein einzelnes Möbelstück. Die Teile jeder Zählvorlage werden separat gewogen, in Folienschlauch gefüllt und mit einem Folienschweißgerät verschlossen. 

Das Bestücken der Zählvorlage ist die selbständige Arbeit der Schüler, das Wiegen und Verpacken wird je nach Schüler mit Hilfe oder zumindest unter Aufsicht durchgeführt. In regelmäßigen Zeitabständen fährt die Werkstatt-Arbeitsgruppe mit dem Schulbus in die Caritas-Werkstatt nach Cochem-Brauheck, um die fertig eingeschweißten Teile abzugeben und neues Material mitzunehmen. Dadurch stehen die Schüler der Werkstatt-Arbeitsgruppe in einem regelmäßigen Kontakt mit den zukünftigen Arbeitskolleg(inn)en,  Vorgesetzten und dem Arbeitsumfeld.